03.04.2011 18:30 Uhr

Novakovic rettet Köln Sieg gegen FCN

Köln (dpa) - Goalgetter Milivoje Novakovic hat dem 1. FC Köln in allerletzter Sekunde einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg gerettet. Mit seinem 12. Saisontreffer sicherte der Slowene den Rheinländern ein 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg.

Köln liegt nun mit 35 Punkten klar vor den Bundesliga-Abstiegsrängen, die Gäste aus Franken mussten einen Rückschlag im Rennen um Fußball-Europa hinnehmen. Für den «Club» war es die erste Auswärtspleite nach zuletzt fünf unbesiegten Partien in der Fremde.

49 000 Zuschauer im RheinEnergieStadion sahen eine schwache Partie beider Mannschaften. Ihre kommenden Aufgaben haben es in sich. Köln trifft erst auf die abstiegsgefährdeten Gladbacher, dann wartet Stuttgart. Nürnberg empfängt den FC Bayern München zum fränkisch-bayerischen Derby.

Personell nahmen die Trainer jeweils zwei Änderungen vor. Bei Köln kamen Pedro Geromel und Christian Clemens für Kevin Pezzoni und Armando Petit ins Team; der «Club» ersetzte die gesperrten Timothy Chandler (Gelb-Rot) und Javier Pinola (5. Gelbe Karte) durch Juri Judt und Marvin Plattenhardt.

«Wir wollen an unsere couragierten Auftritte nach der Winterpause anknüpfen», hatte FCN-Coach Dieter Hecking vor der Partie angekündigt, die wie der gesamte 28. Spieltag unter dem Motto «Sportler für Sportler» stand. Turnstar Fabian Hambüchen, Ehrenmitglied der Kölner, trug den Spielball auf den Platz.

Beide Teams konzentrierten sich zu Beginn der schwachen Partie vor allem auf eine stabile Defensive. Die Gäste aus Franken agierten im Aufbau geschickter, zurückhaltende Kölner kamen hingegen über Querpass-Stafetten nicht hinaus. Vom teils spielerischen Glanz der Kontrahenten aus den vergangenen Wochen war wenig zu sehen.

«Prinz Poldi» verzeichnete die erste echte Chance der Partie: Eine Flanke von Miso Brecko setzte Lukas Podolski (21.) aus acht Metern aber über das Tor von Raphael Schäfer. Später rettete der FCN-Keeper gegen Slawomir Peszko (29.), der den 19-jährigen Plattenhardt erneut abgeschüttelt hatte. Zwei Minuten danach testete Ilkay Gündogan erstmals die Reflexe von Kölns Schlussmann Michael Rensing.

Eine flüssige Ballzirkulation blieb Mangelware, doch die Partie wurde intensiver. Erst vergab Jens Hegeler (38.) aus aussichtsreicher Position deutlich, dann sorgten Youssef Mohamad und «Club»-Kapitän Andreas Wolf für einen Aufreger: Nach einer Rangelei (42.) wurden beide Kicker mit Gelb bestraft - eine glückliche Entscheidung für den Kölner. Spielerisches Risiko vermieden die Teams aber weiter.

Gleiches Bild nach der Pause: keine Linie in der Offensive, Hektik in der Rückwärtsbewegung. Die hohen Platzierungen von Köln (6.) und Nürnberg (2.) in der Rückrundentabelle mussten verwundern. Erst in der 68. Minute setzte dann Milivoje Novakovic, der alle seine Saisontreffer zuhause erzielt hat, wieder ein kleines Ausrufezeichen: Eine Podolski-Flanke schoss er aber über das FCN-Tor. Der herausragende Schäfer rettete dann gegen den agilen Peszko (80.) und wieder Novakovic (85.). Marek Mintal (88.) vergab dann noch für Nürnberg.

Köln (dpa) - Goalgetter Milivoje Novakovic hat dem 1. FC Köln in allerletzter Sekunde einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg gerettet. Mit seinem 12. Saisontreffer sicherte der Slowene den Rheinländern ein 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg.

Köln liegt nun mit 35 Punkten klar vor den Bundesliga-Abstiegsrängen, die Gäste aus Franken mussten einen Rückschlag im Rennen um Fußball-Europa hinnehmen. Für den «Club» war es die erste Auswärtspleite nach zuletzt fünf unbesiegten Partien in der Fremde.

49 000 Zuschauer im RheinEnergieStadion sahen eine schwache Partie beider Mannschaften. Ihre kommenden Aufgaben haben es in sich. Köln trifft erst auf die abstiegsgefährdeten Gladbacher, dann wartet Stuttgart. Nürnberg empfängt den FC Bayern München zum fränkisch-bayerischen Derby.

Personell nahmen die Trainer jeweils zwei Änderungen vor. Bei Köln kamen Pedro Geromel und Christian Clemens für Kevin Pezzoni und Armando Petit ins Team; der «Club» ersetzte die gesperrten Timothy Chandler (Gelb-Rot) und Javier Pinola (5. Gelbe Karte) durch Juri Judt und Marvin Plattenhardt.

«Wir wollen an unsere couragierten Auftritte nach der Winterpause anknüpfen», hatte FCN-Coach Dieter Hecking vor der Partie angekündigt, die wie der gesamte 28. Spieltag unter dem Motto «Sportler für Sportler» stand. Turnstar Fabian Hambüchen, Ehrenmitglied der Kölner, trug den Spielball auf den Platz.

Beide Teams konzentrierten sich zu Beginn der schwachen Partie vor allem auf eine stabile Defensive. Die Gäste aus Franken agierten im Aufbau geschickter, zurückhaltende Kölner kamen hingegen über Querpass-Stafetten nicht hinaus. Vom teils spielerischen Glanz der Kontrahenten aus den vergangenen Wochen war wenig zu sehen.

«Prinz Poldi» verzeichnete die erste echte Chance der Partie: Eine Flanke von Miso Brecko setzte Lukas Podolski (21.) aus acht Metern aber über das Tor von Raphael Schäfer. Später rettete der FCN-Keeper gegen Slawomir Peszko (29.), der den 19-jährigen Plattenhardt erneut abgeschüttelt hatte. Zwei Minuten danach testete Ilkay Gündogan erstmals die Reflexe von Kölns Schlussmann Michael Rensing.

Eine flüssige Ballzirkulation blieb Mangelware, doch die Partie wurde intensiver. Erst vergab Jens Hegeler (38.) aus aussichtsreicher Position deutlich, dann sorgten Youssef Mohamad und «Club»-Kapitän Andreas Wolf für einen Aufreger: Nach einer Rangelei (42.) wurden beide Kicker mit Gelb bestraft - eine glückliche Entscheidung für den Kölner. Spielerisches Risiko vermieden die Teams aber weiter.

Gleiches Bild nach der Pause: keine Linie in der Offensive, Hektik in der Rückwärtsbewegung. Die hohen Platzierungen von Köln (6.) und Nürnberg (2.) in der Rückrundentabelle mussten verwundern. Erst in der 68. Minute setzte dann Milivoje Novakovic, der alle seine Saisontreffer zuhause erzielt hat, wieder ein kleines Ausrufezeichen: Eine Podolski-Flanke schoss er aber über das FCN-Tor. Der herausragende Schäfer rettete dann gegen den agilen Peszko (80.) und wieder Novakovic (85.). Marek Mintal (88.) vergab dann noch für Nürnberg.

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