24.01.2020 20:58 Uhr

"Muss passen": Das sagt Zorc zum Poker um Can

Zieht es Emre Can zum BVB?
Zieht es Emre Can zum BVB?

In zwölf von bisher 20 Serie-A-Spielen saß Emre Can bei Juventus Turin über 90 Minuten auf der Bank. Zu viel für den Nationalspieler, der sich nun nach neuen Arbeitgebern umschaut. Vieles deutet auf den BVB hin. Nun gab Michael Zorc Auskunft.

Dortmunds Sportdirektor wollte die Gerüchte vor der Partie gegen den 1. FC Köln gegenüber "DAZN" nicht kommentieren. Dies mache er "grundsätzlich" nicht. Eine Woche vor dem Transferschluss in der Bundesliga "werden die Spekulationen im Stundentakt wieder einschlagen bei uns".

Der BVB müsse zudem im Winter nicht zwangsläufig auf dem Transfermarkt aktiv werden: "Ich sehe unsere Situation so, dass wir nicht getrieben sind, irgendwas machen zu müssen. Wir gucken genau, welche Situationen sich ergeben können. Das muss aber sowohl sportlich als auch wirtschaftlich passen."

Zuvor hatte die italienische Zeitung "Gazzetta dello Sport" verkündet, dass BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Andrea Agnelli, Klubchef von Juventus Turin, miteinander telefoniert hätten.

Die Borussia habe die Angelegenheit voranbringen wollen, hieß es. Auf "dpa"-Anfrage wollte Juventus zu dem Thema keinen Kommentar abgeben.

Gehalt und Ablöse für den BVB zu hoch?

Dem Bericht aus Italien zufolge will Juve den Transfer von Emre Can möglichst schnell zu einem Ende bringen. Ein Gesamtpaket könnte einen Wert von 25 bis 30 Millionen Euro haben. "Bild" zufolge fordern die Italiener jedoch 40 Millionen Euro Ablöse.

Zudem könnte Cans Gehalt abschrecken. Laut dem Boulevardblatt verdient der Defensiv-Spezialist derzeit in Turin über 14 Millionen Euro jährlich. Nur Superstar Cristiano Ronaldo soll mehr einstreichen.

Allerdings sei der ehemalige Münchner und Leverkusener bereit, für eine Rückkehr in die Bundesliga "stärkere finanzielle Abstriche in Kauf zu nehmen", so die "Bild". Can könne sich demnach eine Rückkehr nach Deutschland vorstellen, da somit gleichzeitig auch die Chancen steigen könnten, im Sommer bei der Europameisterschaft Teil des Kaders von Bundestrainer Joachim Löw zu sein.

Emre Can bei Juventus überwiegend außen vor

Can spielt seit 2018 beim italienischen Rekordmeister und hat dort noch einen Vertrag bis 2022. Allerdings läuft es für ihn nicht rund.

Lediglich sieben Minuten stand der Mittelfeldspieler in den vier Pflichtspielen im Jahr 2020 auf dem Platz. Diese Entwicklung widerlegte etwaige Hoffnungen, von der Verletzung von Teamkollege Sami Khedira durch mehr Einsatzzeiten zu profitieren.

Juve-Trainer Maurizio Sarri hatte laut italienischen Medien zuletzt gesagt, er wisse nichts von einem anstehenden Wechsel.

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