14.04.2017 12:45 Uhr

Bei Real stimmt das Selbstvertrauen

Cristiano Ronaldo scheint gerüstet zu sein
Cristiano Ronaldo scheint gerüstet zu sein

Real Madrid geht mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Finish der spanischen Primera División. Der Rekordmeister hat nach dem 2:1-Sieg im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Bayern München international ebenso alle Trümpfe in der Hand wie national. Drei Punkte beträgt bei einem Spiel weniger der Vorsprung auf den Erzrivalen FC Barcelona.

Am Samstagnachmittag (ab 16:15 Uhr im weltfussball-Liveticker) gastieren die "Königlichen" beim Abstiegskandidaten Sporting Gijón, danach steht die "Woche der Wahrheit" auf dem Programm. Auf das Viertelfinal-Rückspiel am Dienstag gegen die Bayern folgt am Sonntag ebenfalls zu Hause der "Clasico" gegen Barcelona. Superstar Cristiano Ronaldo scheint rechtzeitig dafür in Form gekommen zu sein. In München traf der Portugiese im Doppelpack - und beendete damit eine Torflaute, die für seine Verhältnisse sehr lange nämlich einen Monat gedauert hatte.

In der Liga hält Ronaldo bei 19 Saisontreffern, so wenig wie seit 2010 nicht mehr. Dafür fühlt er sich fitter als in den vergangenen Jahren, als ihn gegen Saisonende immer wieder kleinere Verletzungen plagten. "Ich habe mein Training radikal umgestellt, um für diese Phase der Saison im bestmöglichen Zustand zu sein", sagte Ronaldo. "Ich habe mit dem Fitnesscoach hart gearbeitet, um für die letzten zwei Monate bereit zu sein."

Ronaldo will Real zum ersten Meistertitel seit 2012 führen. Gareth Bale fehlt hingegen wegen muskulärer Probleme, der für ihn eingewechselte Marco Asensio überzeugte aber schon in München.

Barcelona muss ohne Neymar bestehen

Weit schwerer wiegt der Ausfall von Neymar für Verfolger Barcelona. Der Brasilianer fehlt wegen seiner Drei-Spiele-Sperre für hämischen Applaus gegen das Schiedsrichterteam nicht nur am Samstagabend (ab 20:45 Uhr im weltfussball-Liveticker) zu Hause gegen Real Sociedad, sondern danach auch im direkten Duell mit Real. Paco Alcacer dürfte an seiner Stelle stürmen.

Im Gegensatz zum Erzrivalen steht Barcelona auch in der Champions League vor dem Aus. Katalanische Medien berichteten nach dem 0:3-Pleite im Hinspiel bei Juventus bereits von Spannungen zwischen Luis Enrique und der Mannschaft. Der scheidende Trainer hatte nach der Schlappe in Turin gesagt, dass es schwierig sei, im Rückspiel einen ähnlichen Turnaround zu schaffen wie gegen Paris Saint-Germain. Im Achtelfinale hatte sein Team eine 0:4-Niederlage noch mit einem 6:1-Kantersieg gedreht.

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apa/red

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