12.04.2024 10:50 Uhr

FIFA-Präsident Infantino will Rassismus verbannen

FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach bei einer Veranstaltung in Asuncion
FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach bei einer Veranstaltung in Asuncion

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat erneut zu einer Intensivierung des Kampfes gegen Rassismus aufgerufen.

Rassismus sei ein "sehr ernstes Problem" im Fußball, sagte der Boss des Weltverbandes bei einem Treffen der südamerikanischen Fußball-Konföderation CONMEBOL: "Wir müssen uns diesem stellen und gemeinsam gegen Rassismus kämpfen."

Die Thematik stehe beim FIFA-Kongress in Bangkok am 17. Mai ganz oben auf der Agenda, eine gemeinsame Resolution aller 211 Mitgliedsverbände werde angestrebt.

FIFA-Boss Infantino: Die Spieler "leiden" unter Rassismus

"Vinicius und andere leiden. Es gibt keinen Grund für diese Angriffe. Wir müssen uns gemeinsam gegen Gewalt in der Welt wehren", betonte Infantino.

Der Fußball müsse "im Kampf gegen Rassismus vereint sein und den Rassismus jetzt stoppen". Insbesondere Real Madrids Vinicius Junior war zuletzt wiederholt Opfer rassistischer Verunglimpfungen geworden.

Sein Verein hatte die "gewalttätigen rassistischen, diskriminierenden und hasserfüllten Angriffe" in einem offiziellen Statement verurteilt.

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