15.10.2022 17:28 Uhr

Gladbach bleibt auch in Wolfsburg ohne Auswärtssieg

Keinen Sieger gab es zwischen Wolfsburg und Gladbach
Keinen Sieger gab es zwischen Wolfsburg und Gladbach

Borussia Mönchengladbach wartet in der laufenden Bundesliga-Saison weiterhin auf den ersten Auswärtssieg. Auch beim VfL Wolfsburg kamen die Rheinländer über ein 2:2 (1:1) nicht hinaus und verpassten eine Verbesserung ihrer Tabellensituation. Aber auch die Gastgeber konnten am 51. Geburtstag ihres Trainers Niko Kovac mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein.

Die Saisontreffer sechs und sieben durch Torjäger Marcus Thuram (13. und 47.) reichten nicht zum ersten "Dreier" auf fremdem Platz. Yannick Gerhardt egalisierte kurz vor dem Halbzeitpfiff (43.), der erneute Ausgleich gelang den Wolfsburgern durch den eingewechselten Omar Marmoush (69.).

"Thuram ist ein Weltklassestürmer, er besitzt wirklich Weltklasseformat", sagte Wolfsburgs Sportdirektor Marcel Schäfer anerkennend. "Seine Wirkung muss man auf ein Minimum reduzieren, das haben wir leider nicht geschafft."

Die Elfmeter-Szene wollte Schäfer nicht groß bewerten, er warf Thuram allerdings eine "Schwalbe" vor, die zum vorhergehenden Freistoß geführt hatte: "Großer Respekt vor ihm. Aber da hat er sich fallen lassen", sagte er bei "Sky".

Zwei Wochen nach dem 1:5-Debakel beim Wolfsburger Nordrivalen Werder Bremen ging die Mannschaft von Coach Daniel Farke von Beginn an äußerst konzentriert in die Begegnung. Und gleich die erste Einschussmöglichkeit war gleichbedeutend mit einer zu diesem Zeitpunkt verdienten Führung. Die Norddeutschen agierten fahrig, kamen zu selten in die Zweikämpfe und brauchten mehr als 20 Minuten, um sich wieder zu fangen.

Gladbach wackelt am Ende sogar noch

Danach allerdings drehte sich das Spiel. Nun offenbarte die Borussia Probleme in der Deckungsarbeit und hatte Glück, dass Jakub Kaminski nicht schon in der 37. Minute der Ausgleich gelang, aus kurzer Distanz traf der Pole nur den linken Außenpfosten.

Sichtlich verärgert forderte Farke seine Schützlinge unmittelbar nach dem Halbzeitpfiff unmissverständlich zu einem raschen Gang in die Kabine auf. Die Ansprache schien länger zu dauern, denn sein Team erschien leicht verspätet zum Wiederbeginn.

Aber es war hellwach, denn bis zum zweiten Torerfolg dauerte es gerade einmal zwei Minuten. Und dieser Treffer brachte den "Fohlen" vor 26.701 Zuschauern die Souveränität auf den Platz zurück. Die Platzherren reagierten hektisch auf den erneuten Rückstand und stellten zu diesem Zeitpunkt keine Gefahr für die Westdeutschen dar.

Der 2:2-Zwischenstand änderte jedoch die Situation. Nun ließ sich Gladbach mehr und mehr in die Defensive drängen und hatte noch mehrere knifflige Situationen zu überstehen.

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