23.02.2019 17:39 Uhr

Gladbach im Tiefflug: VfL lässt den Fohlen keine Chance

Der VfL Wolfsburg setzte sich gegen Borussia Mönchengladbach durch
Der VfL Wolfsburg setzte sich gegen Borussia Mönchengladbach durch

Borussia Mönchengladbach hat im Kampf um die Champions-League-Qualifikation einen herben Rückschlag erlitten. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking unterlag dem VfL Wolfsburg mit 0:3 (0:1), bleibt trotz des dritten Spiels in Folge ohne Sieg aber vorerst Tabellendritter.

Yannick Gerhardt (38.) und Admir Mehmedi (68./83.) erzielten die Treffer der Gäste. Wolfsburg untermauerte durch die vierte Begegnung in Serie ohne Niederlage seine Europacup-Ambitionen.

Vor 48.041 Zuschauern im Borussia-Park waren die Gastgeber von Beginn an spielbestimmend, es mangelte zunächst aber an zündenden Ideen. Einen Distanzschuss von Nationalspieler Matthias Ginter parierte VfL-Schlussmann Koen Casteels zudem stark (8.).

Mitte der ersten Halbzeit erhöhten die Gladbacher den Druck. Florian Neuhaus bot sich gleich dreimal die Chance zur Führung. Zunächst zielte der Mittelfeldspieler zu hoch (22.), dann traf er die Latte (26.), und bei der dritten Möglichkeit rettete Innenverteidiger Robin Knoche per Kopf kurz vor der Linie (27.).

Knoche hatte den Ball zuvor leichtfertig im eigenen Strafraum vertändelt, machte seinen Fehler durch seine Rettungstat aber wieder gut.

Danach beruhigte sich das Geschehen. Wolfsburg stand gut geordnet und hatte nun längere Ballbesitzphasen. Die Führung der Niedersachsen fiel aber überraschend. Josip Brekalo und Jerome Roussillon leiteten den Treffer von Gerhardt ein. Dieser traf den Ball zwar nicht richtig, doch Gladbachs Torhüter Yann Sommer war ohne Abwehrchance.

Wolfsburg lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Hecking reagierte und brachte zur zweiten Halbzeit Jonas Hofmann für den schwachen Denis Zakaria. Mit einigen guten Ideen belebte Hofmann das Spiel des fünfmaligen deutschen Meisters. Gegen tief stehende Gäste mangelte es den Gastgebern im entscheidenden Moment aber an Präzision.

Wolfsburg stellte seine Offensivbemühungen mit zunehmender Spieldauer immer weiter ein. Gladbach suchte gegen das Abwehrbollwerk eine Lücke, fand diese aber zunächst nicht. Bis zum Strafraum kombinierten sich die Gastgeber zwar immer wieder durch, doch der entscheidende Pass kam nicht an.

Hecking wechselte den zuletzt formschwachen Alassane Pléa für die letzten 25 Minuten ein und gab damit noch einmal ein Offensivsignal. Doch Wolfsburg blieb eiskalt. Der vier Minuten zuvor eingewechselte Mehmedi erzielte mit der zweiten Chance der Gäste das zweite Tor.

Auf der anderen Seite vergab Thorgan Hazard aus kurzer Distanz frei vor Casteels (75.). In der Schlussphase traf Mehmedi dann per Kopf recht einfach, weil Oscar Wendt nicht entschlossen genug verteidigte.

 

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