21.04.2017 11:35 Uhr

Altach hofft auf Ende der Pleitenserie

Die Altach-Spieler wollen wieder jubeln
Die Altach-Spieler wollen wieder jubeln

Der SCR Altach hat in dieser Bundesliga-Saison schon bessere Zeiten erlebt. Zu Frühjahrsbeginn standen die Vorarlberger noch an der Tabellenspitze, seither rutschten sie allerdings auf Rang vier ab - auch weil in den jüngsten vier Runden nur ein Punkt geholt und kein einziges Tor erzielt wurde. Im Heimspiel am Samstag (ab 18:30 Uhr im weltfussball-Liveticker) gegen die Admira soll nun die Trendwende gelingen.

Diesbezüglich stimmten die Trainingseindrücke der vergangenen Tage Altach-Trainer Martin Scherb optimistisch. "Wir haben unsere Lehren aus den jüngsten Negativerlebnissen gezogen und sehen sie als Chance, etwas zu verändern", erklärte der Niederösterreicher.

Außerdem wies Scherb darauf hin, dass seine Mannschaft zuletzt oft unter Wert geschlagen wurde und sprach deshalb von einer "Ergebniskrise". "Aber ich habe ein gutes Gefühl, dass wir da wieder rauskommen."

Die jüngsten Tiefschläge haben Spuren hinterlassen

"Natürlich sind wir alle miteinander nicht zufrieden, die Leichtigkeit und Unbekümmertheit ist ein bisschen abhandengekommen. Wir haben uns selbst zu sehr unter Druck gesetzt und haben jetzt versucht, die Spieler davon zu befreien und das Spiel auf die Basics zu reduzieren", erklärte der Coach.

In dieser Phase könnte die Admira gerade recht kommen - die Südstädter reisten stark ersatzgeschwächt ins Ländle. "Doch sie sind gut organisiert, locken den Gegner raus und stellen gerne Fallen im taktischen Bereich, da müssen wir aufpassen", warnte Scherb.

Die Admira ist unter Trainer Damir Buric in vier Auswärts-Pflichtspielen noch ungeschlagen und kassierte aus den jüngsten elf Bewerbspartien nur eine Niederlage. Allerdings fehlen in Altach einige Stammspieler wie etwa die gesperrten Christoph Monschein und Thomas Ebner. "Aber wir werden die bestmögliche Mannschaft aufstellen und vollen Einsatz zeigen", versprach Buric.

An das Cup-Semifinale am Mittwoch gegen Red Bull Salzburg werde noch kein Gedanke verschwendet, beteuerte der Kroate. "Wir werden uns sicher nicht schonen. Über das Cup-Match reden wir erst, wenn das Altach-Spiel vorbei ist", sagte Buric und zeigte großen Respekt vor den Vorarlbergern. "Ihre letzten Ergebnisse spiegeln nicht ihre Leistungen in diesen Spielen wider. Das ist eine starke Mannschaft mit einer klaren Spielidee."

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apa

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