16.03.2017 10:13 Uhr

Guardiola kritisiert Spieler und sich selbst

Guardiola beklagt die Einstellung seiner Profis
Guardiola beklagt die Einstellung seiner Profis

Teammanager Pep Guardiola vom viermaligen englischen Meister Manchester City hat seine Profis nach dem Achtelfinal-Aus in der Champions League für die schwache erste Hälfte kritisiert - und auch sich selbst in der Analyse nicht geschont.

"Der Auftritt in den ersten 45 Minuten macht mich traurig", sagte der Star-Trainer nach dem 1:3 (0:2) im Rückspiel beim AS Monaco: "Im richtigen Moment sollte man da sein - aber das waren wir nicht." Eine "außerordentliche zweite Halbzeit" seiner Mannschaft habe nicht zum Weiterkommen gereicht.

Die Gründe für das Ausscheiden suchte der Spanier aber nicht nur bei den Profis. "Natürlich ist das mein Fehler, weil ich meine Spieler nicht überzeugen konnte", gab der 46-Jährige zu. "Eigentlich spielen wir auf einem hohen Level, aber hier nicht. Manchmal braucht man Glück und muss etwas Spezielles machen. Das haben wir hier nicht getan. Wir werden daraus lernen", ergänzte Guardiola.

Die Sky Blues, die das Hinspiel 5:3 gewonnen hatten,  mussten trotz eines Treffers des deutschen Nationalspielers Leroy Sané (71.) die Segel streichen. 

Kylian Mbappé (8.) und Fabinho (29.) hatten Monaco bereits im ersten Durchgang mit 2:0 in Führung gebracht. Nach dem Anschluss durch Sané keimte nur kurzzeitig Hoffnung bei den Gästen auf. Tiemoué Bakayoko erzielte in der 77. Minute den entscheidenden Treffer für die Hausherren.

Für Guardiola war die Niederlage besonders bitter, da der frühere Trainer des deutschen Rekordmeisters Bayern München zum 100. Mal in einem internationalen Spiel an der Seitenlinie stand.

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