26.01.2017 12:40 Uhr

Sturm Graz rüstet in der Offensive auf

Beim FC St. Gallen wurde Seifedin Chabbi nicht glücklich
Beim FC St. Gallen wurde Seifedin Chabbi nicht glücklich

Es musste schnell gehen bei Sturm Graz, denn beim Trainingslager in Spanien sollten alle Neuzugänge dabei sein. Nach Martin Rønning Ovenstad und Barış Atik folgt nun der dritte Transfer bei den Steirern. Mit Ex-ÖFB-Nachwuchskicker Seifedin Chabbi kommt nun ein Neo-Stürmer. Der gebürtige Bludenzer wechselt vom FC St. Gallen aus der Schweizer Super League zum SK Sturm.

Der ehemalige Lustenau-Stürmer erhält bei den Grazern einen Vertrag bis 2019 mit Option auf ein weiteres Jahr. Nachdem am Donnerstag-Vormittag die medizinischen Tests absolviert wurden, gab der Verein das Freizeichen für den Transfer.

Sturm Graz holte damit binnen kürzester Zeit drei neue Spieler und soll dafür rund eine Million Euro ausgegeben haben. Das Einkaufsprogramm ist damit laut Sturm-Sportchef Günter Kreissl für den Winter abgeschlossen.

"Investitionen in die Zukunft"

Unterm Strich erwirtschafteten die Steirer mit den bisherigen Abgängen von Uros Matic und Bright Edomwonyi ein deutliches Plus, denn allein diese Verkäufe sollen über vier Millionen Euro in die Vereinskasse gespült haben. Günter Kreissl zeigt sich laut "Kleine Zeitung" zufrieden: "Das sind gute Spieler und Investitionen in die Zukunft. Wir haben im Sommer routiniertere Spieler geholt und jetzt auf die Jugend gesetzt."

Seifedin Chabbi soll bei den Grazern endgültig in der höchsten Spielklasse ankommen. Laut seinem Berater war der Torjäger bereits im vergangenen Jahr "reif für die Bundesliga". Die Referenzen in Österreich stimmen vollauf: Bei Austria Lustenau erzielte Chabbi in 80 Spielen 22 Tore. Lediglich die aktuelle Station machte dem Offensivspieler Sorgen.

Beim FC St. Gallen kam Chabbi in den ersten Partien regelmäßig zum Einsatz, dann verzichtete der Schweizer Erstligist auf die Dienste des Vorarlbergers. Der großgewachsene Stürmer verfügt bei den Schweizern zwar noch über einen Vertrag bis 2018, da diese jedoch auf die Dienste des ehemaligen Goalgetters weitgehend verzichten, wollte Sturm Graz sich so ein Schnäppchen nicht entgehen lassen.
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red

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