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Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihr Geld weitgehend unbeobachtet von der deutschen Presse bei Vereinen im Ausland. Heute geht es um den Erfolg eines ehemaligen Enfant terrible der Bundesliga in Griechenland.
Der Panther beim Torjubel: Bald darf Marko Pantelić wohl die griechische Meistertrophäe feiern
Ein in Deutschland bekanntes Gesicht ist in Griechenland auf Titelkurs. Nach vier torlosen Ligaspielen in Folge traf Marko Pantelić – in seiner Zeit bei Hertha BSC „der Panther“ genannt – am Sonntag beim 3:0-Sieg von Olympiakos Piräus über Ergotelis. Mit nun acht Toren in der Liga belegt der frühere Herthaner Platz fünf der Torjägerliste Griechenlands. Sein Club hat nach einem weiteren Patzer von Panathinaikos (0:2-Niederlage bei AE Larisa) nun 13 Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger und kann schon fest mit der Meisterschaft planen.
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Ehemaliges Hoffenheimer Sorgenkind mit Doppelpack zum Einstand
Das Kapitel 1899 Hoffenheim war für den ghanaischen Nationalspieler Prince Tagoe eine große Enttäuschung: Am Beginn stand die Diagnose eines vermeintlichen Herzfehlers, aufgrund dessen die Kraichgauer den Vertrag mit dem Stürmer nach nur einem Monat aufgelöst hatten. Diese Kündigung nahmen die Badener zwar wieder zurück, trotzdem wurde Tagoe unter Ralf Rangnick nicht glücklich. In anderthalb Jahren kam er lediglich auf 18 Pflichtspieleinsätze (nur einer von Beginn an) und erzielte dabei drei Tore.
Zu Beginn des Jahres wurde der Ghanaer an Partizan Belgrad verliehen. Am Samstag stand er in seinem ersten Spiel für den serbischen Tabellenführer auch gleich über die volle Distanz, an der Seite des ehemaligen Schalkers Mladen Krstajić, auf dem Platz und führte sein Team mit einem Doppelpack zu einem 3:1-Auswärtserfolg beim FK Inđija. Für den ambitionierten Jungstürmer ein Einstand nach Maß.
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Kennedy rettet Punkt
In Japan begann am Wochenende die neue Saison der J-League. Joshua Kennedy hat nach seinen enttäuschenden Stationen in Nürnberg und Karlsruhe zuletzt beim japanischen Club Nagoya Grampus Fuß fassen können und seine Torgefährlichkeit wieder entdeckt. Nach einer starken Saison, die er mit 17 Treffern als geteilter Torschützenkönig beendete, konnte sich der Australier auch in der neuen Spielzeit direkt wieder in die Torjägerliste eintragen. Durch seinen verwandelten Elfmeter in der 90. Spielminute rettete er seinem Team ein 1:1 gegen Yokohama.
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„Deutsche“ Neuzugänge bringen Hammers auf Kurs
Weiterhin rund läuft es auch für die ehemaligen Bundesligaprofis Thomas Hitzlsperger und Demba Ba, die in Diensten von West Ham United stehen. Beide trugen federführend zum 3:0-Sieg über Stoke City bei: Zunächst profitierte der Ex-Hoffenheimer Ba von einem fatalen Missverständnis zwischen Stoke-Keeper Begovic und Marc Wilson und markierte sein viertes Tor im vierten Premier-League-Einsatz. Dann schlug die Stunde des Thomas Hitzlsperger: Der ehemalige Stuttgarter Kapitän legte das 2:0 mit einer präzisen Freistoßflanke auf und erzielte den entscheidenden dritten Treffer selbst. Nach dem Seuchenjahr 2010 bringt der geborene Münchner nun seinen neuen Club zurück in die Erfolgsspur. In seinen drei Pflichtspieleinsätzen landete West Ham drei Siege - bei 11:2 Toren.
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In der Schweiz siegte der FC Basel mit drei einstigen Bundesliga-Spielern in der Startelf mit 3:1 gegen den FC Zürich. Einen gewichtigen Anteil am Sieg des Tabellenführers hat der in Dortmund nach wie vor beliebte Alexander Frei, der die Tore zum 2:1 und zum 3:1 beisteuerte. Als Assistgeber taten sich mit Marco Streller (zum 3:1 für Basel) und Ludovic Magnin (zum 0:1 für Zürich) zwei weitere Ex-Bundesligaspieler hervor.
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Jochen Rabe
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