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Raus aus dem Rampenlicht: Viele altbekannte Gesichter verdienen ihre Brötchen inzwischen unbeobachtet von der Sportpresse in kleineren Ligen. Heute geht es u. a. um zwei Ex-Bundesligatrainer und zwei frühere deutsche U21-Nationalspieler.
Volker Finke kehrt den Urawa Red Diamonds den Rücken.
Nach zwei Jahren im Land der aufgehenden Sonne ist für Volker Finke Schluss. Vorm letzten Spieltag der japanischen J-League gab der langjährige Trainer des SC Freiburg (1991-2007) bekannt, dass er seinen zum Ende des Jahres auslaufenden Vertrag bei den Urawa Red Diamonds nicht verlängern werde. In dieser Saison konnte das stark verjüngte Team aus der Millionenstadt Saitama nicht überzeugen, nach 33 Spieltagen belegen die Red Diamonds nur einen enttäuschenden neunten Platz. Die Anziehungskraft des populärsten Klubs Japans ist dennoch ungebrochen. In der laufenden Spielzeit pilgerten durchschnittlich 40.000 Fans zu den Heimspielen. Mit Finke könnte eine siebenjährige Ära deutscher Trainer in Urawa zu Ende gehen. Finkes Vorgänger waren Guido Buchwald (2004-2006), Holger Osieck (2007-2008) und Gert Engels (2008).
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Auch Rainer Zobel packt seine Koffer. Der 62-Jährige, der unter anderem den 1. FC Kaiserslautern und den 1. FC Nürnberg trainiert hatte, wurde nach übereinstimmenden Medienberichten als Trainer des südafrikanischen Erstligisten Moroka Swallows entlassen. Ohne Sieg und mit lediglich zwei Unentschieden auf der Habenseite zieren die Swallows nach neun Spieltagen das Tabellenende der südafrikanischen Premier Soccer League. Zobel hatte sein Amt bei den "Schwalben" im Sommer 2009 angetreten.
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Ehemalige Mönchengladbacher erfolgreich
Deutlich besser als bei seinem früheren Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach läuft es für Thomas Broich in seiner neuen Fußball-Heimat Australien. Der ehemalige U21-Nationalspieler, der von Januar 2004 bis zum Sommer 2006 für die Westdeutschen spielte, steht mit seinem Klub Brisbane Roar nach dem 15. Spieltag souverän mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Broich ist der beste Torvorbereiter der australischen A-League. Am Wochenende legte der offensive Mittelfeldakteur zwei Tore beim 5:1-Auswärtssieg gegen die Central Coast Mariners auf.
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Zwei weitere ehemalige Gladbacher durften am Wochenende jubeln. Federico Insúa, der Broich bei den "Fohlen" auf der Position hinter den Spitzen beerben sollte, ist über Stationen in Mexiko und Argentinien inzwischen beim türkischen Champions-League-Teilnehmer Bursaspor gelandet. In der europäischen Königsklasse hat Bursaspor nicht viel zu melden, in der Meisterschaft läuft es allerdings rund. Nach dem 2:0-Sieg über Kayerispor, zu dem Insúa den ersten Treffer beisteuerte, liegt Bursaspor mit zwei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Trabzonspor auf Rang 2.
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In die Torschützenliste eintragen konnte sich auch Zé Antonio. Im 26. Ligaspiel für União Leiria gelang dem Innenverteidiger beim 2:1-Auswärtssieg gegen Portimonense sein erster Ligatreffer. In der Tabelle der Liga ZON Sagres konnte Leiria damit der Anschluss an die Europapokalplätze herstellen.
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Gelingt Kučuković in Dänemark der Durchbruch?
Mustafa Kučuković galt als eines der größten Stürmertalente des deutschen Fußballs. Mit 17 gab der im bosnischen Bosanski Novi geborene Angreifer im September 2004 sein Profi-Debüt beim Hamburger SV und durchlief die Juniorennationalmannschaften ab der U19 bis zur U21. Der 1,93 Meter große Hüne kam in den Folgejahren jedoch nie über gelegentliche Kurzeinsätze hinaus. Bei seinen späteren Stationen Greuther Fürth oder TSV 1860 München gelang ihm der Durchbruch ebenfalls nicht. Inzwischen stürmt Kučuković in der ersten dänischen Liga für SønderjyskE, wo nach Anlaufschwierigkeiten nun der Knoten zu platzen scheint. In den letzten beiden Einsätzen erzielte der mittlerweile 24-jährige Neffe vom ehemaligen Stürmer des 1. FC Kaiserslautern, Demir Hotic, jeweils einen Treffer.
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Ralf Amshove
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